Mikroschritte, die wirklich erledigt werden
Was macht einen guten Mikroschritt aus?
Er benennt etwas, das du schnell fertigmachen kannst: “Öffne den Steuerordner auf dem Desktop”, nicht “Bring Ordnung in die Steuern”.
Typische Fehlermuster
- Schritte, die noch Planung brauchen (“Ansatz überlegen”)
- Schritte, die zu groß sind (“die ganze Küche putzen”)
- Schritte, die mit Gefühlen starten (“bereit fühlen”, “härter fokussieren”)
- Listen so lang, dass schon das Lesen zur Aufgabe wird
Praktische Checkliste für jeden Schritt
- Beginnt mit einem physischen oder digitalen Verb
- Benennt Objekt oder Ort
- Passt in etwa eine bis fünf Minuten
- Braucht keine perfekte Energie
Wenn du mitten in der Liste steckenbleibst
Verkleinere nochmal. Frag nur nach der nächsten Aktion. Starte einen kurzen Timer. Wenn er endet, hör auf, auch wenn der Raum nicht fertig ist. Den Schritt abzuschließen baut den Schwung wieder auf.
Kurz gesagt
Mikroschritte sind keine Motivationssprüche. Sie sind die kleinsten ehrlichen Handlungen, die die Aufgabe voranbringen. Darum geht es bei Task Breaker.
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